Aikido-Verein Hannover e.V.
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Anfängerkurse

Wir bieten Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit, Aikido näher kennen zu lernen. In unseren Anfängerkursen kannst du dich mit den Grundlagen des Aikidos vertraut machen. Du kannst herausfinden, ob dir Aikido liegt, ob du den körperlichen und geistigen Weg gehen willst und auch ob wir zu dir passen.

Wir bieten in jedem Jahr vier Anfängerkurse an, je einen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Termine werden auf unserer Startseite veröffentlicht. Eine Platzreservierung ist ebenfalls dort möglich. Der Eintritt in laufende Anfängerkurse ist bis zum dritten Termin möglich.

Ein Anfängerkurs dauert 6 Übungsabende (mittwochs von 18 bis 20 Uhr) und kostet 25,- Euro, die bei einem Vereinseintritt als Aufnahmegebühr angerechnet werden.

Wir freuen uns auf Dich!

 

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Die erste Stunde Aikido



Zu Beginn erzählen wir euch etwas über das Aikido, dessen Wurzeln und seine Bedeutung. Ihr lernt den Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst kennen und könnt uns erzählen, wie ihr zu uns gekommen seid.



Nach dem Aufwärmen führen wir euch einige erste Aikido-Techniken vor, damit ihr einen Eindruck von dem bekommt, was euch später erwartet.



Eine solide Fallschule ist Grundlage für jedes Aikido-Training. Auch im Anfängerkurs ist ein sicheres Abrollen notwendig, um sich, wenn man geworfen wird, nicht zu verletzen.



Dann geht es an die erste Technik. Im ersten Augenblick wird man von einem Angreifer gepackt...



... im nächsten Moment hat man sich befreit und den Angreifer in eine hilflose Lage gebracht ...



... dann gibt man den Angreifer frei und dieser fällt.



Schritt für Schritt gehen wir diese erste Technik noch einmal mit euch durch. Jetzt seid ihr drann. Meist mit einem erfahrenen Aikidoka könnt ihr das erste Mal Aikido erfahren und anwenden. Aller Anfang ist schwer doch nach einigen Versuchen klappt's dann schon ganz gut.

 

Meinungen zu Anfängerkursen


Felix B. schreibt:

ich fand es richtig gut.

Besonders gut hat mir die Atmosphäre während des Trainings gefallen. Die Offenheit mit der die “Fortgeschrittenen” mit den “Anfängern” umgegangen sind und gearbeitet haben, die Geduld, wenn etwas bei jemandem nicht auf Anhieb geklappt hat war schon toll man hatte nie das Gefühl sich lächerlich zu machen.

Auch die Leiterin [Birgit] hatte eine so erfrischende Art die einzelnen Übungen plastisch darzustellen. Sie hatte zwar gelegentlich Schwierigkeiten das ein oder andere zu erklären, das hat sie aber durch das Vorführen und ihre bereits beschriebene Art wieder ausgeglichen. Wobei die Schwierigkeit war ihr umfangreiches Wissen auf uns Anfänger runter zu brechen.

Ein paar Schwierigkeiten hatte ich ganz zu Anfang, als es auf die Matte ging. Sprich wie verhält man sich auf der Matte, wo ist mein Platz als Anfänger und wie ist der Ablauf. Da wären ein paar einleitende Worte für mich nicht schlecht gewesen, da ich mich mit der Etikette nicht so auskenne, obwohl ich das ein oder andere im Vorfeld im Internet gelesen hatte.

Aber auch hier waren die Fortgeschrittenen sehr hilfreich und haben mich gut unterstützt und sie hat das Betreten der Matte und die anschließenden Abläufe dann auch in ihrer Einleitung erklärt.

Also wie bereits gesagt ich fand es war eine gute Veranstaltung und komme daher auch gerne wieder.

Ach einen Punkt, den ich persönlich wichtig finde, hätte ich fast vergessen. Es hat mir richtig Spaß gemacht.

Gruß Felix B.

 


Michael Petersen schreibt:

Hallo Aikido-Interessierte,

im Frühjahr 2007 habe ich beim Aikido-Anfängerkursus vom AVH mitgemacht und dadurch den Einstieg zu Aikido gefunden. Trainer der 6 Schnuppertage war Werner Musterer, der einfühlsam uns 7 Anfängern verschiedenste Grundlagen, Techniken und das Wesen von Aikido näher brachte.

Praktische Unterstützung und Anschauung erhielten wir Neuen zudem von den mit uns paarweise trainierenden erfahrenen Aikidoka. Sei es bei den verschiedenen Abwehr-, Hebel- oder Wurftechniken wie z.B. "Schwertwurf" (Shiho-nage) oder Armstreckhebel (Ude-osae).

Die jeweils 2 Stunden Training kamen mir grundsätzlich als "viel zu kurz" vor, was sicherlich am stets reichhaltigen und abwechslungsreichem Programm lag. Aufwärmen, Stretchen, individuell dosierter Kraftaufbau, vorbereitende Bewegungsübungen (Grundlagen) und Abwehrtechniken alles konzentriert, dynamisch und nicht verbissen und abschließend Entspannungsübungen.

Sicherlich, wir Neuen hatten bei der letzten Schnupperstunde bei weitem noch nicht den Anmut eines Aikidomeisters erreicht, aber die ersten Schritte dorthin waren sehr motivierend. Ich kam regelmäßig ins Schwitzen und ging jedesmal unter Endorphineinfluss zufrieden und gelassen nach hause ... ECHT KLASSE!

 


Jens Nagel schreibt:

Aikido, ein langer Weg für mich - Ich möchte hier über meinen ersten (Voll-)Kontakt mit Aikido berichten.

Mein Anfängerkurs begann am 05.02.2003, ein Tag der für mich sehr viel neues brachte.

Aber mal von Anfang an.

Ich gebe zu, ich war nicht ganz frei von Vorbelastung, da meine Tochter vorher schon Judo praktizierte. Für mich stand fest, dass ich Selbstverteidigung machen möchte. Für Judo zu alt (damals 39), Karate war nie so mein Ding und die anderen Kampfkünste erschienen mir zu hart. Aber nach 26 Jahren des Nichts tun wollte ich unbedingt etwas machen was mit Selbstverteidigung zu tun hat. Im Internet gab und gibt es, wenn man "Selbstverteidigung" eingibt, einen Link des Aikido Verein Hannover. Und dort stand, dass es einen Einführungskurs bzw. Schnupperkurs gab. Also, angemeldet und voller Hoffnung was da in den 6 Wochen auf mich zu kommt, stiefelte ich nun zum AVH und begann mit dem Anfängerkurs. Damals hat Werner diesen Kurs geleitet und hat uns erst einmal erklärt was Aikido ist, wo es herkommt und wer es begründet hat. Über die Geschichte gibt es viel zu lesen, auch im Internet. Nachdem wir uns mit Gymnastik vorbereitet haben, folgten die ersten Schritte auf einem langen Weg, die Fallschule.

Ich kann euch sagen: Mir kam es vor, als ob ich mich besonders ungeschickt angestellt hatte, aber da war ich wohl nicht der einzige. Als die Fallschule dann erst einmal beendet war ging es dann gleich zur ersten Technik, ich glaube das war Shihonage. Dieser Wurf wurde dann von Anfang an in kleinen Schritten aufgebaut, bis man dann zum Abwurf kam, wobei dem Angreifer (Uke) viel Zeit gelassen wurde, damit er seine Rückwärtsrolle machen konnte. Da wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass ich als sehr groß gewachsener Mensch (2 m) es nicht gerade einfach haben werde. Als nächstes kam dann ein Bodenhebel (Ude Osae). Der Übungsleiter zeigte die Technik mit genauer Erklärung, wir versuchten diese nachzumachen. Und auf was man da alles so achten musste, Schrittfolge, Distanz, Gleichgewicht brechen usw. Natürlich kann das nicht alles an einem Abend funktionieren, soll es ja auch nicht. Denn Werner, unser Übungsleiter für diesen Schnupperkurs, gab uns zu verstehen das man Aikido nicht in 6 Wochen und auch nicht in 6 Monaten lernen könne und das dieser Kurs nur einen kleinen Einblick geben solle. Man begibt sich, wenn man Aikido machen möchte, auf einen langen Weg auf dem man kontinuierlich lerne.

Zum Schluss dieser ersten 2 Stunden, denn so lange dauert eine Einheit, zeigte Werner noch etwas für die Straße. Aber auch hier immer der Zusatz, die beste Technik zur Selbstverteidigung ist, schneller rennen zu können als der Gegner. Wenn dies mal nicht klappen sollte, kann man ja immer noch die Kunst der Selbstverteidigung anwenden, vorausgesetzt man beherrscht diese.
So, nun war die erste Einheit beendet und wie geht es mir? Ich war durchgeschwitzt und irgendwie fertig. Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater aber irgendwie hatte es mir doch auch Spaß gemacht.

Wie ihr oben lesen könnt war das im Februar 2003, jetzt haben wir Mitte 2007 und was soll ich euch sagen? Ich bin immer noch mit Spaß dabei, habe einige Schnupperkurse unterstützend mitgemacht. Mit jedem Kurs wird mir als Fortgeschrittener immer wieder ein Spiegel vorgehalten, der mir sagt: So hast du auch mal angefangen.

Bei den Kursen und auch sonst beim Training ist es nicht tragisch, wenn man etwas mal nicht versteht oder wenn es mal nicht richtig funktioniert, wir beschreiten alle den Weg des Aikido und wir lernen voneinander.

Ich sage immer: "Wer es nicht probiert, wird nie erfahren wie es schmeckt."

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