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Anfängerkurse 2010
Der Aikido-Verein Hannover bietet Interessenten die Möglichkeit,
Aikido näher kennen zu lernen. In den folgenden Kursen können
sich Anfänger mit den Grundlagen des Aikido vertraut machen.
(Alle Terminangaben sind ohne Gewähr.)
10. Februar - 17. März (6 Wochen)
12. Mai - 16. Juni (6 Wochen)
11. August - 15. September (6 Wochen)
3. November - 8. Dezember (6 Wochen)
Der Eintritt in laufende Anfängerkurse ist möglich. Siehe dazu unsere
Anmerkungen in den Häufigen Fragen.
Die Anfängerkurse finden am gleichen Ort wie unser reguläres Training
statt, also in der
Neuen Sporthalle der Waldorfschule am Maschsee, Rudolf von
Bennigsen-Ufer 70 a, Hannover.
(Wegbeschreibung)
Die Kurse für die Erwachsenen dauern
sechs Wochen und finden in der Regel mittwochs statt,
jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Wir erheben für diesen Kurs
einen Beitrag von 25,- Euro,
die bei einem eventuellen Beitritt angerechnet werden.
Für die Kinder gibt es keine gesonderten Kurse,
statt dessen kann jedes Kind zum Kindertraining
kostenlos zum Schnuppern kommen. Das Kindertraining findet immer
mittwochs, von 16.00 bis
18.00 Uhr statt.
Anmeldungen unter Telefon: 0511/2829506 (Werner Musterer) oder per
E-Mail. In letzterem Fall nutzen Sie bitten den 'E-Mail an den
AVH'-Link im Menü unter 'Kontakt'.
Alle Eltern sind auch eingeladen einmal zuzuschauen.
Neugierig? Auf unserer Die erste Stunde Aikido-Seite
könnt ihr euch einen Überblick verschaffen, wie es in unserem Anfängerkurs zugeht.
Achtung: Bilder!
Jetzt ergeben sich bestimmt noch viele Fragen, die
wir auf unserer Fragen und Antworten-Seite
beantworten.
Meinungen zum Anfängerkurs
Michael Petersen schreibt:
Hallo Aikido-Interessierte,
im Frühjahr 2007 habe ich beim Aikido-Anfängerkursus vom AVH mitgemacht und
dadurch den Einstieg zu Aikido gefunden. Trainer der 6 Schnuppertage war
Werner Musterer, der einfühlsam uns 7 Anfängern verschiedenste Grundlagen,
Techniken und das Wesen von Aikido näher brachte.
Praktische Unterstützung und Anschauung erhielten wir Neuen zudem von den
mit uns paarweise trainierenden erfahrenen Aikidoka. Sei es bei den
verschiedenen Abwehr-, Hebel- oder Wurftechniken wie z.B. „Schwertwurf“
(Shiho-nage) oder Armstreckhebel (Ude-osae).
Die jeweils 2 Stunden Training kamen mir grundsätzlich als – viel zu kurz –
vor, was sicherlich am stets reichhaltigen und abwechslungsreichem Programm
lag. Aufwärmen, Stretchen, individuell dosierter Kraftaufbau, vorbereitende
Bewegungsübungen (Grundlagen) und Abwehrtechniken alles konzentriert,
dynamisch und nicht verbissen – und abschließend Entspannungsübungen.
Sicherlich, wir Neuen hatten bei der letzten Schnupperstunde bei weitem noch
nicht den Anmut eines Aikidomeisters erreicht, aber die ersten Schritte
dorthin waren sehr motivierend. Ich kam regelmäßig ins Schwitzen und ging
jedesmal unter Endorphineinfluss zufrieden und gelassen nach hause ... ECHT
KLASSE !
Jens Nagel schreibt:
Aikido, ein langer Weg für
mich
Ich möchte hier über meinen
ersten (Voll-)Kontakt mit Aikido berichten.
Mein Anfängerkurs begann am
05.02.2003, ein Tag der für mich sehr viel neues brachte.
Aber mal von Anfang an.
Ich gebe zu, ich war nicht ganz frei
von Vorbelastung, da meine Tochter vorher schon Judo praktizierte.
Für mich stand fest, dass ich Selbstverteidigung machen möchte.
Für Judo zu alt (damals 39), Karate war nie so mein Ding und die
anderen Kampfkünste erschienen mir zu hart. Aber nach 26 Jahren
des Nichts tun wollte ich unbedingt etwas machen was mit
Selbstverteidigung zu tun hat. Im Internet gab und gibt es, wenn man
"Selbstverteidigung" eingibt, einen Link des Aikido
Verein Hannover. Und dort stand, dass es einen Einführungskurs
bzw. Schnupperkurs gab. Also, angemeldet und voller Hoffnung was da
in den 6 Wochen auf mich zu kommt, stiefelte ich nun zum AVH und
begann mit dem Anfängerkurs. Damals hat Werner diesen Kurs
geleitet und hat uns erst einmal erklärt was Aikido ist, wo es
herkommt und wer es begründet hat. Über die Geschichte gibt
es viel zu lesen, auch im Internet. Nachdem wir uns mit Gymnastik
vorbereitet haben, folgten die ersten Schritte auf einem langen Weg,
die Fallschule.
Ich kann euch sagen: Mir kam es vor, als
ob ich mich besonders ungeschickt angestellt hatte, aber da war ich
wohl nicht der einzige. Als die Fallschule dann erst einmal beendet
war ging es dann gleich zur ersten Technik, ich glaube das war
Shihonage. Dieser Wurf wurde dann von Anfang an in kleinen Schritten
aufgebaut, bis man dann zum Abwurf kam, wobei dem Angreifer (Uke)
viel Zeit gelassen wurde, damit er seine Rückwärtsrolle
machen konnte. Da wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass ich
als sehr groß gewachsener Mensch (2 m) es nicht gerade
einfach haben werde. Als nächstes kam dann ein Bodenhebel (Ude
Osae). Der Übungsleiter zeigte die Technik mit genauer
Erklärung, wir versuchten diese nachzumachen. Und auf was man
da alles so achten musste, Schrittfolge, Distanz, Gleichgewicht
brechen usw. Natürlich kann das nicht alles an einem Abend
funktionieren, soll es ja auch nicht. Denn Werner, unser Übungsleiter
für diesen Schnupperkurs, gab uns zu verstehen das man Aikido
nicht in 6 Wochen und auch nicht in 6 Monaten lernen könne und
das dieser Kurs nur einen kleinen Einblick geben solle. Man begibt
sich, wenn man Aikido machen möchte, auf einen langen Weg auf
dem man kontinuierlich lerne.
Zum Schluss dieser ersten 2 Stunden,
denn so lange dauert eine Einheit, zeigte Werner noch etwas für
die Straße. Aber auch hier immer der Zusatz, die beste Technik
zur Selbstverteidigung ist, schneller rennen zu können als der
Gegner. Wenn dies mal nicht klappen sollte, kann man ja immer noch
die Kunst der Selbstverteidigung anwenden, vorausgesetzt man
beherrscht diese.
So, nun war die erste Einheit beendet und wie geht es mir?
Ich war durchgeschwitzt und irgendwie fertig.
Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater aber irgendwie hatte es
mir doch auch Spaß gemacht.
Wie ihr oben lesen könnt war das
im Februar 2003, jetzt haben wir Mitte 2007 und was soll ich euch
sagen? Ich bin immer noch mit Spaß dabei, habe einige
Schnupperkurse unterstützend mitgemacht. Mit jedem Kurs wird
mir als Fortgeschrittener immer wieder ein Spiegel vorgehalten, der
mir sagt: So hast du auch mal angefangen.
Bei den Kursen und auch sonst beim
Training ist es nicht tragisch, wenn man etwas mal nicht versteht
oder wenn es mal nicht richtig funktioniert, wir beschreiten alle den
Weg des Aikido und wir lernen voneinander.
Ich sage immer: "Wer es nicht probiert,
wird nie erfahren wie es schmeckt."
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